Zeitungsbericht Traunsteiner Tagblatt

Am 7.3.2015 erschien, im Traunsteiner Tagblatt, untenstehender Bericht.

Ein interessanten Interview zwischen Alex und der Zeigung.

 

 

Der Einstieg ist gar nicht so teuer

 

Wie werde ich Biathlet?:

Gau-Schülertrainerin Grießenböck rät zum frühzeitigen Beginn

 

Stark vertreten waren die heimischen Biathleten im Deutschen Schülercup. Beim DSC-Finale am letzten Wochenende in Ruhpolding aren sogar 17 von ihnen am Start, »aber zwei kränkeln«, so Gau-Schülertrainerin Alexandra Grießenböck.

Doch wie kommt man eigentlich zum Biathlon? Viele Eltern haben Bedenken, dass die Kosten zu hoch sein könnten. Zumindest bei den Schülern aber sei dies nicht der Fall, betont die Trainerin. Denn die Luftgewehre, die in den Altersklassen S 13 bis S 15 verwendet werden, »stellen meistens die heimischen Vereine, oder man kann sie preiswert von Athleten kaufen, die in die Jugend kommen.« »Von uns bekommen die Sportler eine Einweisung, lernen den Umgang mit der Waffe und auch die Verantwortung dafür – dazu gehört auch die Pflege«, betont Grießenböck.

 

Sehr positiv sei die Zusammenarbeit der Skiverbände Chiemgau und Inngau. Gerd Schelble, der die Aktiven des CJD und aus dem Raum Berchtesgaden betreut, kommt ein- bis zweimal pro Woche mit seinen Sportlern zum gemeinsamen Training in die Chiemgau-Arena. Auch die Inngauer Sportler fahren in der Regel zweimal wöchentlich nach Ruhpolding, ansonsten wird im Verein geübt. Insgesamt üben die Schüler 14/15 zweimal pro Woche das Schießen und zweimal das Skilanglaufen; in der S 13 sind es »nur« drei Einheiten. Zu den Wettkämpfen wird dank der Unterstützung durch die Vereine meist mit Vereinsbussen gefahren.

Grundsätzlich könne jeder interessierte Sportler ab der S 13 zum Biathlon kommen. Der Idealfall seien natürlich Athleten, die aus dem Langlauf kämen. »Dank der hervorragenden Arbeit in unseren Langlauf-Vereinen sind die nämlich skitechnisch sehr gut ausgebildet.« Doch es gehe auch anders. Lisa Spark (SC Traunstein), derzeit Gesamtzweite der Schülerinnen 15, komme aus dem alpinen Bereich, Johannes Krammer (TSV Siegsdorf) aus der Nordischen Kombination. »Skigefühl, Lust und Spaß am Biathlon« seien die Voraussetzungen, um im Ski-Zweikampf erfolgreich sein zu können.

Zwar gebe es Ausnahmeerscheinungen wie Franziska Preuß und Vanessa Hinz, »aber die meisten erfolgreichen Biahtleten – wie zum Beispiel Magdalena Neuner, Laura Dahlmeier, Marco und Simon Groß oder Sophia Schneider – sind den klassischen Weg über den Schülerbereich gegangen«, ermuntert Grießenböck dazu, sich frühzeitig für diese Sportart zu entscheiden.

Denn das Schießen sei eine diffizile Sache, und da könne man schon in diesen Altersklassen viel lernen. »Die Atmung, das Zielen und das Halten sind gleich.« Einige Umstellungen gibt es beim Übergang zur Jugend aber auch. Die Schüler haben ihre Gewehre beim Schießstand stehen, die Jugendlichen – die mit Kleinkaliber schießen – müssen ihre Waffen bereits auf dem Rücken tragen. »Aber der größte Unterschied ist, dass die KK-Waffen einen Rückschlag haben, daran muss man sich dann erst gewöhnen.«

Sehr gut sei die Zusammenarbeit mit den heimischen Schulen. Bei schulischen Problemen oder vor wichtigen Schularbeiten rate man schon mal dazu, »ein Training auszulassen, denn es gibt Wichtigeres als den Sport«, betont Manfred Krammer, der Grießenböck beim Training unterstützt.

Eine Illusion aber müssen sie den »Wechslern« gleich nehmen: »Viele Kinder wollen nur noch Skating laufen. Aber auch bei uns ist die klassische Technik wichtig«, lacht Grießenböck.

Diese Technik sei die Grundlage für gutes Langlaufen, und oft betreibe man vor allem das regenerative Training in dieser Stilart. Doch das sollte Kinder, die die »Faszination Biathlon« schon spüren, nicht davon abhalten, sich in dieser Sportart zu betätigen.    who

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